Machen soziale Netzwerke einsam?

Einen wichtigen Stützpfeiler des Lebens bilden die sozialen Kontakte, die ein Mensch hat. Bei Kindern ist das nicht anders, da ihre Freunde einen bedeutenden Rückhalt darstellen. In einem Freundeskreis befinden sich Personen, die mit einem reden, lachen und in schlechten Situationen vor Ort sind, um tröstend zur Seite zu stehen. Gerade der letzte Punkt scheint in der heutigen Zeit immer mehr in den Hintergrund zu rücken.

Laut einer Studie verbringen Kinder durchschnittlich 11,4 Stunden und Erwachsene 406 Stunden (14 bis 19-Jährige sogar das Doppelte) pro Woche im Internet. Besonders social networks erfreuen sich einer hohen Beliebtheit. Um mit alten Schulfreunden, oder verzogenen Leuten, in Kontakt zu bleiben, eignen sich diese Portale ausgezeichnet. Kritisch betrachtet werden sollten social networks dann, wenn sich alle, oder so gut wie alle, sozialen Kontakte über das Internet abspielen. Denn das Fehlen realer sozialer Kontakte macht einsam und führt langfristig zu sozialer Isolation, auch wenn virtuelle vorhanden sind. Dazu muss es aber nicht kommen! Social networks erleichtern nämlich das Kennenlernen gleich gesinnter Menschen und können daher eine Unterstützung beim Aufbau neuer Kontakte sein. Wichtig ist dabei dann, nicht zu vergessen, dass sich auch in der richtigen Welt begegnet werden kann und vor allem sollte.