Ted Systems

Die ersten Abstimmungen im Teledialog (TED) wurden in den 90er-Jahren von verschiedenen Fernsehsendern eingeführt. Damit konnten die Zuschauer sich erstmals aktiv am Fernsehprogramm beteiligen: Sie konnten den Gewinner des Abends, den besten Song oder auch das Wunschprogramm aus einer Vorauswahl durch einen Telefonanruf auswählen. Diese Anrufe wurden dann nach wenigen Minuten oder Stunden ausgewertet und die entsprechende Reihenfolge festgelegt. Damit wurde das Programm nicht nur erstmals interaktiv, Teledialog-Einrichtungen (die sog. Ted Systems) sind auch eine wertvolle Einnahmequelle.

Mehrwertdienste schaffen Mehrertrag

Im Falle einer telefonischen Abstimmung zahlen die Teilnehmer mehr als den normalen Telefontarif für den Anruf. Dieses höhere Entgelt wird zwischen dem Telefonanbieter und dem Veranstalter des Teledialogs geteilt. So hat sich der Teledialog nicht nur als hervorragendes Mittel bewährt, das Programm mehr den Zuschauerwünschen anzupassen! Durch zig Tausende Anrufe und einen Ertrag pro Anruf im zweistelligen Cent-Bereich generiert das Ted System wertvolle Einnahmen. Diese können dann für eine noch bessere Gestaltung des Programmes verwendet werden und können teilweise als Gewinn an die Anrufer ausgeschüttet werden. Doch Teledialog kann noch mehr:

Präsentationen werden spannender

Die zeitnah auswertbare Abstimmung bei Präsentationen und Vorträgen kann wertvolle Hinweise über ein Stimmungsbild oder anzusprechende Themen geben. Reicht die Zeit beispielsweise nicht für alle Themenbereiche aus, so können die Teilnehmer mit einem kleinen handlichen Abstimmungsgerät die Reihenfolge Ihrer Wunschthemen bestimmen. Oder man kann auch einfache Ja/Nein-Abstimmungen durchführen, um ein Meinungsbild zu erhalten.

Teledialog sichert damit Interaktivität und eine schnelle Rückkopplung von Fernsehzuschauern, Präsentations- oder Workshop-Teilnehmern über kurze und lange Entfernungen.